Bergmannsverein
Borken
Knappenchor
Borken
Bergmannsverein
Glückauf Frielendorf
Förderverein Besucherbergwerk
Eisenerzgrube Fortuna Wetzlar
Knappenverein
Giershagen
Knappenverein
Hirschberg Großalmerode
Bergmannsverein
Glückauf Neuhof
Spielmanns- und Fanfarenzug
Neuhof
Knappenverein
Kupferschieferberg-bau Sontra
Bergmannsverein Glückauf
Wintershall Heringen
Bergbau- und Geschichtsverein
Reichelsheim/
Weckesheim
Forschung Alter
Bergwerke
Bad Wildungen
Förderverein
Grube Gustav
Meissner
Förderverein Heimat und Bergbaumuseum Nentershausen Kupferschiefer Bergknappen
Nenterhausen
Verein zur Pflege der Bergbau- und
Kraftwerkstradition in Wölfersheim 1991
Kalibergbaumuseum
Heringen
Bergmannskapelle
Neuhof
Besucherstollen
Grube Maria
Braunkohlebergbau-museum Borken
Monte-Kali-Bergmannschor
Neuhof
Bergbaufreunde "Glückauf" Constanze Langenaubach/
Donsbach e. V.

  


Bergmannsverein Borken
Der Bergmannsverein der PreussenElektra AG aus Borken wurde 1925 von 18 Bergleuten gegründet. Trotz des geringen Beitrages haben es die Mitglieder ermöglicht, sich eine Fahne anzuschaffen, die im Jahre 1930 geweiht wurde.

1934 verboten die Nationalsozialisten den Verein und wollten die Fahne beschlagnahmen. Doch sie war unauffindbar. Erst 1945 holte ein Vereinsmitglied diese wieder aus dem Versteck hervor. 1947 fanden sich ehemalige Mitglieder zusammen und gründeten den Bergmannsverein neu.

Immer mehr Mitglieder traten dem Verein bei. Nach der Währungsreform 1948 fertigten einheimische Schneider neue Bergmannstrachten, um somit die Möglichkeit zu schaffen, in der Öffentlichkeit als bergmännischer Traditionsverein aufzutreten.

1973 wurde der Hessische Landesverband gegründet. Der Bergmannsverein Borken gehörte zu dessen Gründungsmitgliedern. Seitdem nehmen die Kameraden rege an bergmännischen Veranstaltungen in allen deutschen Landesverbänden und bei ausländischen Kameraden teil.

Heute (Stand 1996) gehören dem Bergmannsverein 231 Mitglieder an. (Die Bilder zeigen die Vereinsfahne)

Vorsitzender:
Adolf Geis
Tulpenweg 6
34582 Borken - Trockenfurth
Tel.: 05682/3638


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Knappenchor Borken
Mitglieder des Bergmannsvereins Borken gründeten in 1977 den Knappenchor mit 59 Sängern. In 1982/83 erreichte der Chor mit 82 aktiven Sängern seinen zahlenmäßigen Höchststand.
Wesentlichen Anteil an der gesanglichen Entwicklung des Knappenchores, der von Anfang an seitens der PreussenElektra (heute E.ON) und der Stadt Borken unterstützt wird, hat der weit über die Grenzen von Borken hinaus bekannte Chorleiter Kurt Kessler, der den Chor seit seinem Bestehen musikalisch leitet.
Nicht zuletzt ihm ist es zu verdanken, dass der Chor mit seinen Darbietungen geistlicher, weltlicher und bergmännischer Chöre immer wieder gern gehört und zu festlichen Anlässen eingeladen wird. Bekannt ist sein Mitwirken bei der jährlichen Barbarafeier und Silvesterandacht in Borken.
Heute (Stand 2004) besteht der Chor aus 55 aktiven Sängern.


Vorsitzender:
Peter Krecks
Kurt-Schuhmacher-Anlage 14
34582 Borken
Tel.:05682/2967

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Bergmannsverein "Glückauf Frielendorf"
Am 2. Mai 1902 wurde auf Initiative des Bergwerksdirektors R. Lechner der Verein gegründet und R. Lechner zum Vorsitzenden gewählt. Bereits am 14. Juli 1902 trat der Verein zum ersten Mal in der Offentlichkeit in Spießkappel auf. Bekannt sind zwei große Ereignisse aus der Vereinsgeschichte:

Die Fahnenweihe am 20. August 1905 und das 25. Vereinsjubiläum am 9. Juli 1927.

In der NS-Zeit wurde der Verein aufgelöst.

1951 fanden sich ehemalige Mitglieder und pensionierte Bergleute zusammen, gründeten den Verein wieder und wählten auch wieder Konrad Ried zum Vorsitzenden, der die Vereinsgeschicke bereits lange Jahre vor der Auflösung geleitet hatte.

Als monatlicher Beitrag wurden 20 Pfennig und zusätzlich für eine Lokalkasse 10 Pfennig festgelegt. Im Sommer 1952 feierte der neugegründete Bergmannsverein bereits sein fünfzigjähriges Stiftungsfest, zu dem die Frauen der Mitglieder die ebenfalls 50 Jahre alte Fahne in Stand setzten.

Nach dem Tode des Kameraden Heinrich Guthardt, der dem Verein von 1965 - 1984 vorstand, drohte der noch aus 11 Mitgliedern bestehende Verein sich aufzulösen. In einer Sitzung mit dem Landesvorstand gelang es, Hans Georg Kleimann für die Weiterführung des Vereins zu gewinnen, der dann am 15. Dezember 1984 zum Vorsitzenden gewählt wurde. 1987 und 1992 beging der Verein mit größeren Festen seine Vereinsjubiläen.

Zum 90jährigen Jubiläum 1992 wurde die restaurierte Fahne neu geweiht. Heute hat der Verein 60 Mitglieder und engagiert sich vor allem im Bergmannsort Frielendorf für die Erhaltung der bergmännischen Tradition.

Der Verein besucht viele bergmännische Veranstaltungen im In- und Ausland.

Vorsitzender:
Klaus Damm
Am Rübengarten 3
34621 Frielendorf
Tel.: 05684/261

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Förderverein Besucherbergwerk Eisenerzgrube "Fortuna" Wetzlar
Kurz nach der Stillegung der Grube ,,Fortuna" bei Oberbiel am 4. März 1983 gründeten interessierte Bürger den Förderverein, um dieses letzte Zeugnis der Bergbaugeschichte des Lahn-Dill Gebietes für die Nachwelt zu erhalten.

Nach umfangreichen Herrichtungsarbeiten konnte am 17. Mai 1987 das Besucherbergwerk seine Pforten öffnen. Da der Förderverein personell und materiell nicht in der Lage war, ein Besucherbergwerk unter Tage mit Seilfahrtschacht in eigener Regie zu betreiben, wurde der Lahn-Dill-Kreis Träger der Anlage. Trotzdem ist der Förderverein in vielfältiger Weise in den Betrieb des Besucherbergwerks eingebunden. Die Führer für den Untertagebereich werden von ihm gestellt und außerdem wurde ein bergbaukundlicher Lehrpfad angelegt. Ebenso werden bergbauliche Veranstaltungen durchgeführt oder man beteiligt sich an bergmännischen Veranstaltungen.

1987 konnte das ehemalige fürstliche Zechenhaus erworben und zu einem Vereinsheim ausgebaut werden. Einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte bedeutet die Schaffung eines Feld- und Grubenbahnmuseums. Mit sehr viel Mühe und unter Mobilisierung aller Kräfte konnten eine Halle gebaut, Schienen verlegt, Lokomotiven und Wagen beschafft und restauriert werden, so dass am 26. September 1993 der Personenfahrbetrieb aufgenommen werden konnte.

Vorsitzender:
Karsten Porezag
Lahnstr. 35
35578 Wetzlar
Tel.:06441/47465

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Knappenverein Giershagen
Nach mündlicher Überlieferung wurde im Jahre 1873 eine von Bergleuten aus Giershagen gestiftete Fahne mit dem Bild des Heiligen Antonius geweiht. Sie ist so mit die älteste Bergmannsfahne im Hessischen Landesverband. Es ist anzunehmen, dass sich in dieser Zeit die Giershagener Bergleute zu einem Verein zusammengeschlossen haben.

Ein neues Statut für Knappschaftsvereine im Bergrevier Brilon hat diesen Schritt der Verselbständigung der Giershagener Bergleute ermöglicht.

Bereits im 13. Jahrhundert ging im Hochsauerland Bergbau auf Eisenerz um. In einer Urkunde von 1273 wird das Vorhandensein von Metallerzen im Giershagener Raum bestätigt. Daher ist der Zusammenschluss der Bergleute zu Knappschaften in dieser Zeit wahrscheinlich, wie es die 1559 abgefasste ,,Bergordnung des Erzbischofs von Köln" vorsieht. Ebenso ist ein von Bergleuten und Gewerken vor 300 Jahren gestifteter Bildstock an der Straße nach Adorf Beweis, dass es schon zu dieser Zeit einen Zusammenschluss der Giershagener Bergleute gegeben hat.

Ununterbrochen seit 1893 - also auch während der NS-Zeit - wird am Silvestermorgen ein Knappenhochamt zum Gedenken an die verstorbenen Bergleute gehalten.

Der Knappenverein erlebte eine wechselvolle Geschichte des Bergbaus im Raum Giershagen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Bergbau stillgelegt und erst 1936 bis 1963 gab es eine neue Blütezeit. Trotzdem fanden sich immer wieder traditionsbewusste Bergleute, die den Knappenverein am Leben erhalten haben.

In den letzten Jahrzehnten war es vor allem Franz Buse, der als Vorsitzender Motor des Vereins war und mit seinem Knappenverein Mitbegründer des Hessischen Landesverbandes ist. 1994 wurde Franz Buse zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der Knappenverein Giershagen ist der einzige noch existierende bergmännische Traditionsverein im Hochsauerland.

Vorsitzender:
Josef Götte
Am Langen Path 24
34431 Marsberg-Giershagen
Tel.: 02991/6311

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Knappenverein Hirschberg Grossalmerode
Am 18. Oktober 1992 gründeten Bergleute der Zeche ,,Hirschberg", der noch einzigen Braunkohlengrube Hessens, den Knappenverein ,,Hirschberg" in Großalmerode, um die Tradition und Bedeutung des 400 Jahre alten Braunkohlenbergbaus und des noch älteren Tonbergbaus zu pflegen und zu erhalten.

Der Raum Großalmerode 1 Kaufungen zählt zu den ältesten deutschen Braunkohlenförderstätten. Neben den Bergmannsfahnen der Zechen Hirschberg, Großalmerode, und Freudental, Oberkaufungen hat der Knappenverein sich im Gründungsjahr 1992 eine Standarte beschafft, die bei allen bergmännischen Veranstaltungen mitgeführt wird. Die drei Wappen verdeutlichen die enge Verbindung der Ortschaften Großalmerode, Helsa und Kaufungen mit dem Bergbau.

Vorsitzender:
Rainer Göbel
Am Kalkrain 2
37247 Großalmerode
Tel.: 05604/7951

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Bergmannsverein "Glückauf" Neuhof 1907 e.V.
Am 10. August 1907 wurde der Bergmannsverein ,,Glückauf" in Neuhof gegründet. Aufgabe sollte sein, den kameradschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu pflegen, den Bergmannsstand in Ehren zu halten und den Mitgliedern in allen Standesfragen Rat und Belehrung zu erteilen.

Trotz der Stillegung der Werke in Neuhof hielt eine kleine Gruppe von Bergleuten den Verein am Leben. Mit der Wiederinbetriebnahme der Neuhofer Werke erwachte nun dieser zu neuem Leben und bekam einen großen Aufschwung, so dass der Neuhofer Bergmannsverein heute 800 Mitglieder verzeichnen kann. Damit ist er der größte Mitgliedsverein im Hessischen Landesverband.

Da die erste, am 11./12. Juni 1911 geweihte Fahne am Ende des zweiten Weltkrieges verloren ging, wurde mit einem ersten Bergmanns- und Werksfest am 9. Juli 1955 eine neue Fahne geweiht. Da diese in 25 Jahren verschlissen war, wurde 1983 eine neue beschafft und am 2. Oktober 1983 in der ökumenischen Bergmannsdankandacht geweiht.

Vorsitzender:
Holger Schmidt
Lindenstraße 1
36148 Kalbach
Tel.: 06655/3216

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Bergmannskapelle Neuhof/Hattenhof
Mit der schriftlichen Vereinbarung vom 30. März 1978 zwischen der Werksleitung des Kaliwerkes Neuhof-Ellers und dem Musikverein wurde die Bergmannskapelle Neuhof/Hattenhof offiziell ins Leben gerufen.
Die Kapelle wird seit der Gründung von Helmut Goldbach geleitet, der auch am 13. Juli 2004 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums mit einer Urkunde geehrte wurde.
Die Bergmannskapelle nahm in dem vergangenen Vierteljahrhundert an über 50 überregionalen Veranstaltungen teil. Außer dem Mitwirken an 18 Hessentagen spielte sie auch im Ausland: zweimal in Kärnten/Österreich, in der Steiermark/Österreich sowie im Riesengebirge/Tschechien und in der Normandie/Frankreich. Selbstverständlich umrahmt die Bergmannskapelle alljährlich die Barbarafeier unter Tage als auch die Barbarafeier des Bergmannsvereins "Glückauf" Neuhof 1907 e.V. und deren Angehörige. Heute gehören ca. 30 Musiker und Musikerinnen zum Stamm der Bergmannskapelle Neuhof/Hattenhof.

Vorsitzender:
Uwe Goldbach
An der Trift 1
36119 Neuhof/Hattenhof
Tel.: 0178-7774677

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Spielmanns- und Fanfarenzug Neuhof
1956 entstanden in Neuhof zwei Spielmannszüge: der Werks-Spielmannszug unter Leitung von Hans Tognino und der DRK-Spielmannszug unter Josef Schnaus. Neben den Querflöten und Trommeln kamen 1958 Pauke, Becken und Lyra dazu.

1967 fusionierten beide Spielmannszüge und traten sowohl in DRK-Uniform als auch in Bergmannstracht auf. 1983 wurde ein eingetragener Verein mit Satzung gegründet, der Mitglied im Hessischen Landesverband wurde. Dies ermöglichte die Vertretung des Hessischen Landesverbandes bei Bergmannstagen in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und in Frankreich sowie bei mehreren Hessentagen.

1994 errang unser SuFz den zweiten Platz in der SZ-Klasse und in der gemischten Klasse bei der Hessenmeisterschaft. Die Stabführerin ist Martina Hack.

Vorsitzender:
Volker Mannewitz
Emil-Sauer-Str. 27
36119 Neuhof
Tel.: 06655-74472

Stabführerin:
Martina Hack

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Monte-Kali Bergmannschor Neuhof
Nachdem ein passender Übungsraum, ein Dirigent und sich über 20 sangesfreudige Mitglieder und Freunde des Bergmannsvereins "Glückauf" Neuhof gefunden hatten, gründete der Vorsitzende des Bergmannsvereins "Glückauf" Neuhof 1907 e.V., Holger Schmidt, am 9. Februar 1996 den Monte-Kali-Bergmannschor.

Der Männerchor, aus aktiven Bergleuten und dem Bergbau nahe stehende Freunde bestehend, hat sich die Pflege des alten bergmännischen Liedgutes zum Ziel gesetzt. Als Dirigent leitete vom 9. Februar 1996 bis zu seinem Ausscheiden am 7. Dezember 2002, Heribert Kempf, den Chor. Inzwischen kann der Monte-Kali-Bergmannschor schon auf Auftritte im In- und Ausland zurückblicken; unter anderem bei Liederabenden, im Hessischen Landtag, in Altenheimen, bei Gottesdiensten und Familienfeiern. Neue Chorleiterin ist Evelyne Bischof. Die Verbindungsschiene zum Bergmannsverein "Glückauf" Neuhof 1907 e.V. ist Horst Leibrock als Chorsprecher.

Chorsprecher:
Horst Leibrock
Drosselweg 3
36119 Neuhof
Tel.: 06655/2801

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Knappenverein Kupferschieferbergbau Sontra
Auf einem am 31. Januar 1987 von Bernhard Kolz einberufenen Treffen sollte besprochen werden, ob es lohnt, eine Interessengemeinschaft der Berg knappen Sontra zu bilden. Diese sollte die Tradition des 1955 stillgelegten Kupferschieferbergbaus in Sontra pflegen. Dieser Versuch sollte auf zwei Jahre befristet werden.

Schon im Laufe des Jahres 1987 zeigte sich, dass die Gründung Bestand haben würde und so wurde offiziell der ,,Knappenverein Kupferschieferbergbau Sontra" gegründet, eine Satzung erarbeitet und durch eine einberufene Mitgliedsversammlung bestätigt. Wenn auch nur wenige Bergkittel vorhanden waren, konnte der Knappenverein sich doch bei Heimatfesten repräsentieren. Dazu wurden Ausstellungen durchgeführt, die den Kurhessischen Kupferschieferbergbau als Thema hatten.

1988 wurde der Antrag auf Beitritt in den hessischen Landesverband gestellt. Die Aufnahme erfolgte auf der Landesdelegiertenversammlung am 14. April 1988. Im gleichen Jahr wurde der Beschluss gefasst, eine Standarte anzuschaffen, die am 24. April 1989 unter Beteiligung prominenter Gäste, örtlicher Vereine und der hessischen Bergmannsvereine von beiden Pfarrern Sontras geweiht wurde.

Vorsitzender:
Thomas Winter

Galgenbergstr. 23
36205 Sontra
Tel.: 05653/5913

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Bergmannsverein "Glückauf Wintershall" Heringen /Werra
Im Oktober 1994 trafen sich acht Teilnehmer, um über die Wiedergründung eines Bergmannsvereins zu sprechen. Nach ausgiebiger Diskussion wurde beschlossen, zu einer Gründungsversammlung einzuladen. 70 interessierte Teilnehmer konnten vom Versammlungsleiter Dieter Guderjahn begrüßt werden. Diese Versammlung beschloss die Wiedergründung des Bergmannsvereins und die Übernahme des alten Vereinsnamens. Ein vorläufiger Vorstand erhielt den Auftrag, eine Satzung zu erarbeiten, die auf der satzungsgebenden Versammlung einstimmig beschlossen wurde. Ebenso wurde der vorläufige Vorstand komplett bestätigt.

Die Mitgliedschaft im Hessischen Landesverband, die Zusammenarbeit mit dem Werra-Kalibergbau-Museum und die Nähe zum Kaliwerk Wintershall wurden betont. Der Zuwachs an Mitgliedern war sehr groß, von denen sich die meisten eine Bergmannstracht zulegten.

Im Februar jeden Jahres ist eine bergmännische Kirchschicht mit anschließendem Tzscherperfrühstück ein fester Bestandteil des Vereinslebens.

Bei der Suche nach alten Unterlagen wurde ein Beschluss- und Protokollbuch des 1904 gegründeten Vorgängervereins vom 21. April 1912 bis zur gezwungenen Auflösung am 26. Mai 1935 gefunden, das Einblick an die Begebenheiten der Vereinsarbeit in der damaligen Zeit gibt. Im ehemaligen Kasino Glückauf befindet sich das Vereinsheim des Vereins.

Die Fahne ist die alte, die vom Vorgängerverein angeschafft worden ist. Sie ist über 90 Jahre alt und wurde sehr sorgfältig restauriert. Der aktuelle Mitgliederstand ist 319.

Vorsitzender:
Dieter Guderjahn
Bodenweg 8
36266 Heringen
Tel.: 06624/1384

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Bergbau- und Geschichtsverein Reichelsheim/Weckesheim
Der Braunkohlenabbau im Horloffgraben in der Wetterau hat die Region um Weckesheim jahrhundertelang geprägt. Da die Auskohlung und Stillegung der Tagebaue bevorstand, haben ehemalige und noch aktive Bergbaukameraden 1987 beschlossen, die Bergbaugeschichte des heimischen Raumes für die nachfolgenden Generationen wachzuhalten.

Am 23. Oktober 1987 wurde von diesen Kameraden der Bergbau- und Geschichtsverein Reichelsheim 1 Weckesheim gegründet. Ziel ist die Einrichtung eines Bergbau- und Heimatmuseums.

Vorsitzender:
Hans-Siegfried Krueckl
Bergstr. 13
61203 Reichelsheim 4
Tel.: 06035/3280

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Forschung Alter Bergwerke Bad Wildungen
Um alle bis dahin bekannten und auch unbekannten Bergbautätigkeiten der vergangenen Jahrhunderte in der Grafschaft Waldeck zu lokalisieren, wiederzufinden und für die Nachwelt zu dokumentieren, ist der Verein am 1. Juli 1977 gegründet worden.

1984-1986 erarbeitete der Verein für die Universität Adelaide eine historische Abhandlung über Johannes Menge aus Steinau an der Straße, dem ersten Mineralogen und Begründer der Stadt Adelaide in Australien. Es folgten Tätigkeiten in Frankreich, Schweiz, Osterreich und Tschechien und natürlich in der Grafschaft Waldeck.

Vorsitzender:
Manfred Habitzl
Bornebachstr. 62
34537 Bad Wildungen
Tel.: 05621/960485

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Verein zur Pflege der Bergbau- und Kraftwerkstradition
in Wölfersheim 1991

Nachdem am 30. September 1991 die letzte Kohle des Hessischen Braunkohlenvorkommens gefördert und zur Verstromung ins Kraftwerk Wölfersheim gebracht wurde, gründeten 12 interessierte Mitarbeiter und Rentner der PreußenElektra AG, Kraftwerk und Bergbau Wölfersheim, am 19. September 1991 den Verein in Wölfersheim.

Zweck ist der Bau eines Museums in Wölfersheim, um die Erinnerung an den 187-jährigen Braunkohlenabbau und die 78-jährige Kraftwerksgeschichte wachzuhalten. Obwohl bereits Tagebauausrüstungsgeräte zur Gründungszeit zum Teil schon verschrottet waren, konnten etliche Exponate für das Museum geborgen und in Eigenleistung der Mitglieder überholt und gestrichen werden.

Die 110 kV-lnnenschaltanlage des Umspannwerkes wurde vom Landesdenkmalpfleger als erhaltenswertes lndustriedenkmal der 20er Jahre eingestuft und eignet sich durch seine Größe gut als Museumsgebäude. Ausstellungen in der Wetterauhalle mit Bildern und kleineren Exponaten fanden großes Interesse.

Sobald die Zustimmung über die Überlassung des geplanten Museumsgebäude vorliegt, werden die Mitglieder das Museum einrichten.

Vorsitzender:
Rudi Weinert
Breslauer Str. 4
61200 Wölfersheim
Tel.: 06036/2093

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Förderverein "Heimat- und Bergbaumuseum Nentershausen
Schon im frühen Mittelalter wurde im Richelsdorfer Gebirge Bergbau auf Kupfer, Nickel und Kobalt getrieben. Um die Erinnerung an den Kurhessischen Kupferbergbau aufrechtzuerhalten, der bis 1954 mit etlichen Unterbrechungen betrieben wurde, haben ehemalige Knappen die Burg Tannenberg und jetzt das alte Gericht, in Nentershausen hergerichtet und ein Heimat- und Bergbaumuseum eingerichtet. Daraus entstand 1983 der Förderverein, der nun dieses Museum betreut.

Die 15 Knappen, die dem Förderverein angehören, wollen im Museum den über 500 Jahre alten Kupferschieferbergbau im Kurhessischen darstellen. Für diese hervorragende Leistung erhielt der Förderverein 1994 den Preis der Paul-Dierichs-Stiftung.

Vorsitzender:
Heinz Probst
Ligueiler Str. 4
36214 Nentershausen
Tel.: 06627/274

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Förderverein Werra Kali Bergbau Museum
Das Werra-Kalibergbau-Museum ist Deutschlands größtes Spezialmuseum zum Thema Kalibergbau. Mit vielen originalen Ausstellungsstücken, historischen Geräten und Werkzeugen, funktionsfähigen Maschinen, aber auch mit Modellen, Grafiken, Filmen, Computerpräsentationen und Fotos wird in mehreren Ausstellungsabteilungen die Welt des Kalibergbaus gezeigt.


Öffnungszeiten Museum
Di - So 14.00 - 17.00 Uhr
1. April - 30. September - 18.00 Uhr
20. Dezember - 5. Januar geschlossen.
Ostern und Pfingsten geöffnet.
Letzter Einlass 45 Minuten vor Schließung.
Gruppen ab 10 Pers. und Führungen jederzeit nach Vereinbarung

Vorsitzender:
Norbert Deisenroth
August-Rosterg-Str. 6
36266 Heringen/Werra
Tel.: 06624/919263

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Bergbaufreunde "Glückauf" Constanze
Neben der Pflege des Bergbaubrauchtums und der Unterhaltung
unserer Bergbau-Erinnerungsstätte am Langenaubacher Friedhof
unternehmen wir Exkursionen zu interessanten Gruben und
veranstalten schöne Ausflüge.

Unser Motto "Tradition erhalten - Neues entdecken".

Der 110 Mitglieder zählende Verein feiert im Jahr 2011 sein 25-jähriges Bestehen.

Vorsitzender:
Hermann Kaiser
Str
PLZ Wohnort
Tel.:

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