Bergmannsverein
Borken Der
Bergmannsverein der PreussenElektra AG aus Borken wurde 1925 von 18 Bergleuten
gegründet. Trotz des geringen Beitrages haben es die Mitglieder ermöglicht,
sich eine Fahne anzuschaffen, die im Jahre 1930 geweiht wurde. 1934
verboten die Nationalsozialisten den Verein und wollten die Fahne beschlagnahmen.
Doch sie war unauffindbar. Erst 1945 holte ein Vereinsmitglied diese wieder aus
dem Versteck hervor. 1947 fanden sich ehemalige Mitglieder zusammen und gründeten
den Bergmannsverein neu. Immer
mehr Mitglieder traten dem Verein bei. Nach der Währungsreform 1948 fertigten
einheimische Schneider neue Bergmannstrachten, um somit die Möglichkeit zu
schaffen, in der Öffentlichkeit als bergmännischer Traditionsverein
aufzutreten.
1973 wurde der Hessische Landesverband
gegründet. Der Bergmannsverein Borken gehörte zu dessen Gründungsmitgliedern.
Seitdem nehmen die Kameraden rege an bergmännischen Veranstaltungen in allen
deutschen Landesverbänden und bei ausländischen Kameraden teil. Heute
(Stand 1996) gehören dem Bergmannsverein 231 Mitglieder an. (Die Bilder zeigen
die Vereinsfahne)
Adolf Geis Tulpenweg 6 34582 Borken - Trockenfurth
Tel.: 05682/3638 Seitenanfang 
Knappenchor
Borken Mitglieder des Bergmannsvereins Borken gründeten
in 1977 den Knappenchor mit 59 Sängern. In 1982/83 erreichte der Chor mit
82 aktiven Sängern seinen zahlenmäßigen Höchststand.
Wesentlichen Anteil an der gesanglichen Entwicklung des Knappenchores, der von
Anfang an seitens der PreussenElektra (heute E.ON) und der Stadt Borken unterstützt
wird, hat der weit über die Grenzen von Borken hinaus bekannte Chorleiter
Kurt Kessler, der den Chor seit seinem Bestehen musikalisch leitet. Nicht
zuletzt ihm ist es zu verdanken, dass der Chor mit seinen Darbietungen geistlicher,
weltlicher und bergmännischer Chöre immer wieder gern gehört und
zu festlichen Anlässen eingeladen wird. Bekannt ist sein Mitwirken bei der
jährlichen Barbarafeier und Silvesterandacht in Borken. Heute (Stand
2004) besteht der Chor aus 55 aktiven Sängern.
Peter Krecks Kurt-Schuhmacher-Anlage 14 34582 Borken Tel.:05682/2967
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Bergmannsverein
"Glückauf Frielendorf" Am 2. Mai
1902 wurde auf Initiative des Bergwerksdirektors R. Lechner der Verein gegründet
und R. Lechner zum Vorsitzenden gewählt. Bereits am 14. Juli 1902 trat der
Verein zum ersten Mal in der Offentlichkeit in Spießkappel auf. Bekannt
sind zwei große Ereignisse aus der Vereinsgeschichte:
Die
Fahnenweihe am 20. August 1905 und das 25. Vereinsjubiläum am 9. Juli 1927.
In der NS-Zeit wurde der Verein aufgelöst.
1951
fanden sich ehemalige Mitglieder und pensionierte Bergleute zusammen, gründeten
den Verein wieder und wählten auch wieder Konrad Ried zum Vorsitzenden, der
die Vereinsgeschicke bereits lange Jahre vor der Auflösung geleitet hatte.
Als monatlicher Beitrag wurden 20 Pfennig und
zusätzlich für eine Lokalkasse 10 Pfennig festgelegt. Im Sommer 1952
feierte der neugegründete Bergmannsverein bereits sein fünfzigjähriges
Stiftungsfest, zu dem die Frauen der Mitglieder die ebenfalls 50 Jahre alte Fahne
in Stand setzten. Nach dem Tode des Kameraden
Heinrich Guthardt, der dem Verein von 1965 - 1984 vorstand, drohte der noch aus
11 Mitgliedern bestehende Verein sich aufzulösen. In einer Sitzung mit dem
Landesvorstand gelang es, Hans Georg Kleimann für die Weiterführung
des Vereins zu gewinnen, der dann am 15. Dezember 1984 zum Vorsitzenden gewählt
wurde. 1987 und 1992 beging der Verein mit größeren Festen seine Vereinsjubiläen.
Zum 90jährigen Jubiläum 1992 wurde
die restaurierte Fahne neu geweiht. Heute hat der Verein 60 Mitglieder und engagiert
sich vor allem im Bergmannsort Frielendorf für die Erhaltung der bergmännischen
Tradition. Der Verein besucht viele bergmännische
Veranstaltungen im In- und Ausland.
Klaus Damm Am Rübengarten 3 34621 Frielendorf Tel.: 05684/261
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Förderverein
Besucherbergwerk Eisenerzgrube "Fortuna" Wetzlar
Kurz nach der Stillegung der Grube ,,Fortuna" bei Oberbiel am 4. März 1983
gründeten interessierte Bürger den Förderverein, um dieses letzte
Zeugnis der Bergbaugeschichte des Lahn-Dill Gebietes für die Nachwelt zu
erhalten.
Nach umfangreichen Herrichtungsarbeiten
konnte am 17. Mai 1987 das Besucherbergwerk seine Pforten öffnen. Da der
Förderverein personell und materiell nicht in der Lage war, ein Besucherbergwerk
unter Tage mit Seilfahrtschacht in eigener Regie zu betreiben, wurde der Lahn-Dill-Kreis
Träger der Anlage. Trotzdem ist der Förderverein in vielfältiger
Weise in den Betrieb des Besucherbergwerks eingebunden. Die Führer für
den Untertagebereich werden von ihm gestellt und außerdem wurde ein bergbaukundlicher
Lehrpfad angelegt. Ebenso werden bergbauliche Veranstaltungen durchgeführt
oder man beteiligt sich an bergmännischen Veranstaltungen. 1987
konnte das ehemalige fürstliche Zechenhaus erworben und zu einem Vereinsheim
ausgebaut werden. Einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte bedeutet die Schaffung
eines Feld- und Grubenbahnmuseums. Mit sehr viel Mühe und unter Mobilisierung
aller Kräfte konnten eine Halle gebaut, Schienen verlegt, Lokomotiven und
Wagen beschafft und restauriert werden, so dass am 26. September 1993 der Personenfahrbetrieb
aufgenommen werden konnte.
Karsten Porezag Lahnstr. 35 35578 Wetzlar Tel.:06441/47465
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Knappenverein
Giershagen Nach
mündlicher Überlieferung wurde im Jahre 1873 eine von Bergleuten aus
Giershagen gestiftete Fahne mit dem Bild des Heiligen Antonius geweiht. Sie ist
so mit die älteste Bergmannsfahne im Hessischen Landesverband. Es ist anzunehmen,
dass sich in dieser Zeit die Giershagener Bergleute zu einem Verein zusammengeschlossen
haben. Ein neues Statut für Knappschaftsvereine
im Bergrevier Brilon hat diesen Schritt der Verselbständigung der Giershagener
Bergleute ermöglicht. Bereits
im 13. Jahrhundert ging im Hochsauerland Bergbau auf Eisenerz um. In einer Urkunde
von 1273 wird das Vorhandensein von Metallerzen im Giershagener Raum bestätigt.
Daher ist der Zusammenschluss der Bergleute zu Knappschaften in dieser Zeit wahrscheinlich,
wie es die 1559 abgefasste ,,Bergordnung des Erzbischofs von Köln" vorsieht.
Ebenso ist ein von Bergleuten und Gewerken vor 300 Jahren gestifteter Bildstock
an der Straße nach Adorf Beweis, dass es schon zu dieser Zeit einen Zusammenschluss
der Giershagener Bergleute gegeben hat.
Ununterbrochen
seit 1893 - also auch während der NS-Zeit - wird am Silvestermorgen ein Knappenhochamt
zum Gedenken an die verstorbenen Bergleute gehalten. Der
Knappenverein erlebte eine wechselvolle Geschichte des Bergbaus im Raum Giershagen.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Bergbau stillgelegt und erst 1936 bis 1963
gab es eine neue Blütezeit. Trotzdem fanden sich immer wieder traditionsbewusste
Bergleute, die den Knappenverein am Leben erhalten haben. In
den letzten Jahrzehnten war es vor allem Franz Buse, der als Vorsitzender Motor
des Vereins war und mit seinem Knappenverein Mitbegründer des Hessischen
Landesverbandes ist. 1994 wurde Franz Buse zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der
Knappenverein Giershagen ist der einzige noch existierende bergmännische
Traditionsverein im Hochsauerland.
Josef Götte Am Langen Path 24 34431 Marsberg-Giershagen Tel.:
02991/6311 Seitenanfang 
Knappenverein
Hirschberg Grossalmerode Am 18. Oktober
1992 gründeten Bergleute der Zeche ,,Hirschberg", der noch einzigen Braunkohlengrube
Hessens, den Knappenverein ,,Hirschberg" in Großalmerode, um die Tradition
und Bedeutung des 400 Jahre alten Braunkohlenbergbaus und des noch älteren
Tonbergbaus zu pflegen und zu erhalten.
Der
Raum Großalmerode 1 Kaufungen zählt zu den ältesten deutschen
Braunkohlenförderstätten. Neben den Bergmannsfahnen der Zechen Hirschberg,
Großalmerode, und Freudental, Oberkaufungen hat der Knappenverein sich im
Gründungsjahr 1992 eine
Standarte beschafft, die bei allen bergmännischen Veranstaltungen mitgeführt
wird. Die drei Wappen verdeutlichen die enge Verbindung der Ortschaften Großalmerode,
Helsa und Kaufungen mit dem Bergbau.
Rainer Göbel Am Kalkrain 2 37247 Großalmerode Tel.: 05604/7951
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Bergmannsverein
"Glückauf" Neuhof 1907 e.V. Am
10. August 1907 wurde der Bergmannsverein ,,Glückauf" in Neuhof gegründet.
Aufgabe sollte sein, den kameradschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt
zu pflegen, den Bergmannsstand in Ehren zu halten und den Mitgliedern in allen
Standesfragen Rat und Belehrung zu erteilen. Trotz
der Stillegung der Werke in Neuhof hielt eine kleine Gruppe von Bergleuten den
Verein am Leben. Mit der Wiederinbetriebnahme der Neuhofer Werke erwachte nun
dieser zu neuem Leben und bekam einen großen Aufschwung, so dass der Neuhofer
Bergmannsverein heute 800 Mitglieder verzeichnen kann. Damit ist er der größte
Mitgliedsverein im Hessischen Landesverband. Da
die erste, am 11./12. Juni 1911 geweihte Fahne am Ende des zweiten Weltkrieges
verloren ging, wurde mit einem ersten Bergmanns- und Werksfest am 9. Juli 1955
eine neue Fahne geweiht. Da diese in 25 Jahren verschlissen war, wurde 1983 eine
neue beschafft und am 2. Oktober 1983 in der ökumenischen Bergmannsdankandacht
geweiht. Holger Schmidt
Lindenstraße 1 36148 Kalbach Tel.: 06655/3216 Seitenanfang 
Bergmannskapelle
Neuhof/Hattenhof Mit
der schriftlichen Vereinbarung vom 30. März 1978 zwischen der Werksleitung
des Kaliwerkes Neuhof-Ellers und dem Musikverein wurde die Bergmannskapelle Neuhof/Hattenhof
offiziell ins Leben gerufen. Die Kapelle wird seit der Gründung von Helmut
Goldbach geleitet, der auch am 13. Juli 2004 anlässlich des 25-jährigen
Jubiläums mit einer Urkunde geehrte wurde. Die Bergmannskapelle nahm
in dem vergangenen Vierteljahrhundert an über 50 überregionalen Veranstaltungen
teil. Außer dem Mitwirken an 18 Hessentagen spielte sie auch im Ausland:
zweimal in Kärnten/Österreich, in der Steiermark/Österreich sowie
im Riesengebirge/Tschechien und in der Normandie/Frankreich. Selbstverständlich
umrahmt die Bergmannskapelle alljährlich die Barbarafeier unter Tage als
auch die Barbarafeier des Bergmannsvereins "Glückauf" Neuhof 1907
e.V. und deren Angehörige. Heute gehören ca. 30 Musiker und Musikerinnen
zum Stamm der Bergmannskapelle Neuhof/Hattenhof.
Uwe Goldbach An der Trift 1 36119 Neuhof/Hattenhof Tel.: 0178-7774677
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Spielmanns-
und Fanfarenzug Neuhof 1956 entstanden in Neuhof zwei Spielmannszüge:
der Werks-Spielmannszug unter Leitung von Hans Tognino und der DRK-Spielmannszug
unter Josef Schnaus. Neben den Querflöten und Trommeln kamen 1958 Pauke,
Becken und Lyra dazu.
1967 fusionierten beide Spielmannszüge und traten
sowohl in DRK-Uniform als auch in Bergmannstracht auf. 1983 wurde ein eingetragener
Verein mit Satzung gegründet, der Mitglied im Hessischen Landesverband wurde.
Dies ermöglichte die Vertretung des Hessischen Landesverbandes bei Bergmannstagen
in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und in
Frankreich sowie bei mehreren Hessentagen. 1994 errang unser SuFz den zweiten
Platz in der SZ-Klasse und in der gemischten Klasse bei der Hessenmeisterschaft.
Die Stabführerin ist Martina Hack.
Volker Mannewitz Emil-Sauer-Str. 27 36119 Neuhof Tel.: 06655-74472
Martina
Hack Seitenanfang 
Monte-Kali
Bergmannschor Neuhof Nachdem ein
passender Übungsraum, ein Dirigent und sich über 20 sangesfreudige Mitglieder
und Freunde des Bergmannsvereins "Glückauf" Neuhof gefunden hatten,
gründete der Vorsitzende des Bergmannsvereins "Glückauf" Neuhof
1907 e.V., Holger Schmidt, am 9. Februar 1996 den Monte-Kali-Bergmannschor.
Der
Männerchor, aus aktiven Bergleuten und dem Bergbau nahe stehende Freunde
bestehend, hat sich die Pflege des alten bergmännischen Liedgutes zum Ziel
gesetzt. Als Dirigent leitete vom 9. Februar 1996 bis zu seinem Ausscheiden am
7. Dezember 2002, Heribert Kempf, den Chor. Inzwischen kann der Monte-Kali-Bergmannschor
schon auf Auftritte im In- und Ausland zurückblicken; unter anderem bei Liederabenden,
im Hessischen Landtag, in Altenheimen, bei Gottesdiensten und Familienfeiern.
Neue Chorleiterin ist Evelyne Bischof. Die Verbindungsschiene zum Bergmannsverein
"Glückauf" Neuhof 1907 e.V. ist Horst Leibrock als Chorsprecher.
Horst
Leibrock Drosselweg 3 36119 Neuhof Tel.: 06655/2801 Seitenanfang

Knappenverein
Kupferschieferbergbau Sontra Auf einem
am 31. Januar 1987 von Bernhard Kolz einberufenen Treffen sollte besprochen werden,
ob es lohnt, eine Interessengemeinschaft der Berg knappen Sontra zu bilden. Diese
sollte die Tradition des 1955 stillgelegten Kupferschieferbergbaus in Sontra pflegen.
Dieser Versuch sollte auf zwei Jahre befristet werden.
Schon
im Laufe des Jahres 1987 zeigte sich, dass die Gründung Bestand haben würde
und so wurde offiziell der ,,Knappenverein Kupferschieferbergbau Sontra" gegründet,
eine Satzung erarbeitet und durch eine einberufene Mitgliedsversammlung bestätigt.
Wenn auch nur wenige Bergkittel vorhanden waren, konnte der Knappenverein sich
doch bei Heimatfesten repräsentieren. Dazu wurden Ausstellungen durchgeführt,
die den Kurhessischen Kupferschieferbergbau als Thema hatten. 1988
wurde der Antrag auf Beitritt in den hessischen Landesverband gestellt. Die Aufnahme
erfolgte auf der Landesdelegiertenversammlung am 14. April 1988. Im gleichen Jahr
wurde der Beschluss gefasst, eine Standarte anzuschaffen, die am 24. April 1989
unter Beteiligung prominenter Gäste, örtlicher Vereine und der hessischen
Bergmannsvereine von beiden Pfarrern Sontras geweiht wurde.
Thomas Winter Galgenbergstr. 23 36205 Sontra Tel.: 05653/5913
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Bergmannsverein
"Glückauf Wintershall" Heringen /Werra
Im Oktober 1994 trafen sich acht Teilnehmer, um über
die Wiedergründung eines Bergmannsvereins zu sprechen. Nach ausgiebiger Diskussion
wurde beschlossen, zu einer Gründungsversammlung einzuladen. 70 interessierte
Teilnehmer konnten vom Versammlungsleiter Dieter Guderjahn begrüßt
werden. Diese Versammlung beschloss die Wiedergründung des Bergmannsvereins
und die Übernahme des alten Vereinsnamens. Ein vorläufiger Vorstand
erhielt den Auftrag, eine Satzung zu erarbeiten, die auf der satzungsgebenden
Versammlung einstimmig beschlossen wurde. Ebenso wurde der vorläufige Vorstand
komplett bestätigt.
Die
Mitgliedschaft im Hessischen Landesverband, die Zusammenarbeit mit dem Werra-Kalibergbau-Museum
und die Nähe zum Kaliwerk Wintershall wurden betont. Der Zuwachs an Mitgliedern
war sehr groß, von denen sich die meisten eine Bergmannstracht zulegten.
Im Februar jeden Jahres ist eine bergmännische
Kirchschicht mit anschließendem Tzscherperfrühstück ein fester
Bestandteil des Vereinslebens. Bei der Suche
nach alten Unterlagen wurde ein Beschluss- und Protokollbuch des 1904 gegründeten
Vorgängervereins vom 21. April 1912 bis zur gezwungenen Auflösung am
26. Mai 1935 gefunden, das Einblick an die Begebenheiten der Vereinsarbeit in
der damaligen Zeit gibt. Im ehemaligen Kasino Glückauf befindet sich das
Vereinsheim des Vereins. Die Fahne ist die
alte, die vom Vorgängerverein angeschafft worden ist. Sie ist über 90
Jahre alt und wurde sehr sorgfältig restauriert. Der aktuelle Mitgliederstand
ist 319.
Dieter Guderjahn Bodenweg 8 36266 Heringen Tel.: 06624/1384
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Bergbau-
und Geschichtsverein Reichelsheim/Weckesheim
Der Braunkohlenabbau im Horloffgraben in der Wetterau hat die Region um Weckesheim
jahrhundertelang geprägt. Da die Auskohlung und Stillegung der Tagebaue bevorstand,
haben ehemalige und noch aktive Bergbaukameraden 1987 beschlossen, die Bergbaugeschichte
des heimischen Raumes für die nachfolgenden Generationen wachzuhalten. Am
23. Oktober 1987 wurde von diesen Kameraden der Bergbau- und Geschichtsverein
Reichelsheim 1 Weckesheim gegründet. Ziel ist die Einrichtung eines Bergbau-
und Heimatmuseums. Hans-Siegfried
Krueckl Bergstr. 13 61203 Reichelsheim 4 Tel.: 06035/3280
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Forschung
Alter Bergwerke Bad Wildungen Um alle
bis dahin bekannten und auch unbekannten Bergbautätigkeiten der vergangenen
Jahrhunderte in der Grafschaft Waldeck zu lokalisieren, wiederzufinden und für
die Nachwelt zu dokumentieren, ist der Verein am 1. Juli 1977 gegründet worden.
1984-1986 erarbeitete der Verein für die
Universität Adelaide eine historische Abhandlung über Johannes Menge
aus Steinau an der Straße, dem ersten Mineralogen und Begründer der
Stadt Adelaide in Australien. Es folgten Tätigkeiten in Frankreich, Schweiz,
Osterreich und Tschechien und natürlich in der Grafschaft Waldeck.
Manfred Habitzl Bornebachstr.
62 34537 Bad Wildungen Tel.: 05621/960485 Seitenanfang 
Verein
zur Pflege der Bergbau- und Kraftwerkstradition in Wölfersheim 1991
Nachdem am 30. September 1991 die letzte Kohle des Hessischen Braunkohlenvorkommens
gefördert und zur Verstromung ins Kraftwerk Wölfersheim gebracht wurde,
gründeten 12 interessierte Mitarbeiter und Rentner der PreußenElektra
AG, Kraftwerk und Bergbau Wölfersheim, am 19. September 1991 den Verein in
Wölfersheim. Zweck ist der Bau eines Museums
in Wölfersheim, um die Erinnerung an den 187-jährigen Braunkohlenabbau
und die 78-jährige Kraftwerksgeschichte wachzuhalten. Obwohl bereits Tagebauausrüstungsgeräte
zur Gründungszeit zum Teil schon verschrottet waren, konnten etliche Exponate
für das Museum geborgen und in Eigenleistung der Mitglieder überholt
und gestrichen werden. Die 110 kV-lnnenschaltanlage
des Umspannwerkes wurde vom Landesdenkmalpfleger als erhaltenswertes lndustriedenkmal
der 20er Jahre eingestuft und eignet sich durch seine Größe gut als
Museumsgebäude. Ausstellungen in der Wetterauhalle mit Bildern und kleineren
Exponaten fanden großes Interesse. Sobald
die Zustimmung über die Überlassung des geplanten Museumsgebäude
vorliegt, werden die Mitglieder das Museum einrichten.
Rudi Weinert Breslauer Str. 4 61200 Wölfersheim Tel.: 06036/2093
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Förderverein
"Heimat- und Bergbaumuseum Nentershausen
Schon im frühen Mittelalter wurde im Richelsdorfer Gebirge Bergbau auf Kupfer,
Nickel und Kobalt getrieben. Um die Erinnerung an den Kurhessischen Kupferbergbau
aufrechtzuerhalten, der bis 1954 mit etlichen Unterbrechungen betrieben wurde,
haben ehemalige Knappen die Burg Tannenberg und jetzt das alte Gericht, in Nentershausen
hergerichtet und ein Heimat- und Bergbaumuseum eingerichtet. Daraus entstand 1983
der Förderverein, der nun dieses Museum betreut. Die
15 Knappen, die dem Förderverein angehören, wollen im Museum den über
500 Jahre alten Kupferschieferbergbau im Kurhessischen darstellen. Für diese
hervorragende Leistung erhielt der Förderverein 1994 den Preis der Paul-Dierichs-Stiftung.
Heinz Probst Ligueiler
Str. 4 36214 Nentershausen Tel.: 06627/274 Seitenanfang 
Förderverein
Werra Kali Bergbau Museum Das
Werra-Kalibergbau-Museum ist Deutschlands größtes Spezialmuseum
zum Thema Kalibergbau. Mit vielen originalen Ausstellungsstücken, historischen
Geräten und Werkzeugen, funktionsfähigen Maschinen, aber auch mit Modellen,
Grafiken, Filmen, Computerpräsentationen und Fotos wird in mehreren Ausstellungsabteilungen
die Welt des Kalibergbaus gezeigt.
Öffnungszeiten
Museum Di - So 14.00 - 17.00 Uhr 1. April - 30. September - 18.00 Uhr
20. Dezember - 5. Januar geschlossen. Ostern und Pfingsten geöffnet.
Letzter Einlass 45 Minuten vor Schließung. Gruppen ab 10 Pers. und Führungen
jederzeit nach Vereinbarung
Norbert Deisenroth August-Rosterg-Str. 6 36266 Heringen/Werra
Tel.: 06624/919263 Seitenanfang

Bergbaufreunde
"Glückauf" Constanze Neben
der Pflege des Bergbaubrauchtums und der Unterhaltung unserer Bergbau-Erinnerungsstätte
am Langenaubacher Friedhof unternehmen wir Exkursionen zu interessanten Gruben
und veranstalten schöne Ausflüge. Unser
Motto "Tradition erhalten - Neues entdecken". Der
110 Mitglieder zählende Verein feiert im Jahr 2011 sein 25-jähriges
Bestehen. Hermann Kaiser
Str PLZ Wohnort Tel.: Seitenanfang |